


Die Steelpan (in den USA auch Steel Drum genannt) ist ein Musikinstrument, welches den Idiophonen zugeordnet wird. Ursprünglich kommt die Steelpan aus Trinidad.
Hergestellt werden diese Instrumente aus einem konkav getriebenen Feinblech, in Form eines runden Metall-Resonanzkörpers (traditionell: Ölfass) in das unterschiedliche Tonfelder (Membrane) eingearbeitet werden, um verschiedene Tonhöhen erzeugen zu können. Die Membrane auf der Steelpan werden mit Schlegeln zum Klingen gebracht. Der Tonumfang einer Steelpan ist normalerweise chromatisch, so dass alle Tonarten gespielt werden können.
Die Schlegel (Sticks) mit der die Steelpan gespielt wird bestehen aus Holz oder Aluminium, wobei auch andere Stoffe, wie z. B. Glasfaser, zur Herstellung verwendet werden. Diese sind vorne mit einem Gummiband oder einem Gummiring umwickelt. Je tiefer die Töne werden, desto weicher und größer wird auch die Gummierung der Sticks.
Steelpans aller Stimmlagen kommen hauptsächlich in großen Steelpan Bands oder Orchestern zum Einsatz. Jedoch werden auch immer mehr Single Instrumente in Bands der unterschiedlichsten Musikrichtungen verwendet. Hierfür eignen sich vor allem die Sopran Instrumente „Tenor „ und „Double Tenor“.
Der Klang einer Steelpan wird meistens mit Sonne, Sandstrand, Karibik – kurz gesagt Urlaub assoziiert. Die Werbebranche bedient sich häufig diese Umstandes (Bacardi-Werbespot). Die Klänge der Steelpan vermitteln zudem ein gewisses Lebensgefühl und man denkt schnell an schöne und stressfreie Zeiten fern des üblichen Alltags. Technisch betrachtet gibt es mittlerweile unterschiedliche Pan-Klänge. Einige Panbauer (Mannette, USA; Schulz, D; Parris, UK) haben ihr Können in Richtung stark räsonierender, weich und glockenähnlich klingender Steel Pans perfektioniert. Andere wiederum bleiben der Tradition von perkussiven, kurz und knackig klingenden Instrumenten verbunden (Smith, DK). Aufgrund der Vielzahl der Bearbeitungsarten des Blechs sind eben erwähnte klangliche Differenzen und Eigenschaften problemlos möglich.
